'Aktionen gegen existentielle Kürzung des Hochschuletats'
Der Pleite Berlins sollen die Universitäten Studenten und somit die Zukunftsfähigkeiten Berlins geopfert werden. DAS DARF NICHT SEIN! info: allefueralle.tk 500euro.tk
Warum: 
Die Landesregierung strebt massive Kürzungen bei den Unis an (zwischen 200 und 600 Mio Euro bei einem Gesamtetat ALLER Berliner Universitäten von 1 2 Mrd. Euro). Neben diesen an sich schon katastrophalen Aussichten gibt es aber auch schon Lösungsvorschläge: Studiengebühren (neben Aufnahmestopp und uniweitem Numerus clausus). Prominente Befürworter: Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit HU-Präsident Mlynek und FU-Präsident Gaethgens. Bis zu 1000 Euro pro Jahr halten sie für "vorstellbar". (siehe z.B. http://morgenpost.berlin1.de/archiv2003/030427/berlin/story600285.html)
Wozu:
Es stehen Entscheidungen an die nicht nur unsere Nachfolger an der Universität sondern auch schon uns heutige Studenten betreffen. Allerdings denkt bisher niemand daran uns in diesen Prozeß mit einzubeziehen. Sicherlich vertreten wir als Studenten dazu verschiedene Standpunkte. Es muss aber darum gehen uns Gehör zu verschaffen und unserer Stimme Gewicht zu verleihen damit nicht weiter über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.
Wenn wir das nicht tun dann stehen uns demnächst nicht nur massive Kürzungen sondern bald auch Gebühren ins Haus - und zwar ohne das sich etwas ändert!
Ich bin aber eigentlich für Studiengebühren...
Unabhängig von der persönlichen Einstellung zum Thema Studiengebühren können die derzeitig angedachten Vorschläge nicht im Interesse von uns Studierenden sein. Das durch unsere Gebühren eingefahrene Geld soll 1:1 an den Unis gekürzt werden und fließt somit direkt in den Landeshaushalt. Wer glaubt dass sich durch einen Betrag von einigen Hundert Euro pro Semester etwas an den Mitbestimmungsstrukturen und an der Qualität der Uni ändert der soll das begründen. In diesem Sinne: Möge endlich einmal eine Diskussion über die Gebühren beginnen. Vor allem aber gilt: Wenn über Gebühren nachgedacht wird dann nicht ohne uns!
Oooch schon wieder ne Demo...
Zur Demo am letzten Freitag war von den Präsidien der Berliner Universitäten aufgerufen worden. Die Resonanz untern den Studierenden war nicht besonders gross. Gaethgens und Kollegen forderten die Studenten dazu auf sich geschlossen hinter die Präsidenten zu stellen - unabhängig von deren Verlautbarungen der letzten Wochen und vor allem ohne weitere Diskussion. Es kann nicht in unserem Interesse sein uns von unseren (nicht demokratisch gewählten!) Präsidenten befehlen zu lassen wofür und wogegen wir zu sein haben und wieviel Geld pro Semester vertretbar ist. Was unsere Präsidenten für die Studis übrig haben sieht man an ihren Vorschlägen um mit der Krise fertig zu werden: An der FU sollen zum nächsten Semester alle Fächer mit einem NC belegt werden und die HU will gleich gar keine Studenten mehr aufnehmen.
Darum ist es wichtig dass wir UNSERE Meinungen vertreten.
weitere Infos unter http://www.allefueralle.tk/ (mit Presseschau!!) oder http://www.500euro.tk/
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